| Stockmaß: 195 cm. Gewicht: 1.000 kg. Kraft und Köpfchen. |
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Natürlich sind lange nicht alle Zugpferde Kaltblüter gewesen. Eine bedeutende Anzahl von Warmblutpferden hat in der Personenbeförderung, bei der Post oder auch in klein-gewerblichen Betrieben gearbeitet. Immer, wenn es aber um den schweren Zug ging, wurden Pferde der kaltblütigen Rassen eingesetzt . Beim Militär, bei den Speditionen, den Brauereien und – dort wo die Dimension der Strecken unter Tage dies zuließen – auch unter Tage wurden die kräftigsten der Kräftigen eingesetzt. Ihr Körpergewicht begünstigte das erste Anziehen der Last durch das Vorbeugen ins Geschirr – erst dann kam die gewaltige Kraft zur Geltung, die, gesteuert von umsichtiger Klugheit, ein faszinierendes Leistungspotenzial aufwies. Beinahe alle Kalblutpferde stehen heute auf der Roten Liste der bedrohten Haustierrassen. Damit ist nicht nur das Pferd allein bedroht, sondern mit diesem Kulturgut auch die gesamte Kultur des existenziellen Miteinanders von Pferd und Mensch – in der Realität und in der Aufarbeitung und Dokumentation. Zum Zugpferdemuseum gehören drei Kaltblutpferde - ein Schleswiger Wallach und zwei Rheinisch-Deutsche Stuten.
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