| 5 Millionen Steine. 2500 pferdebespannte Fuhren. 1 Eiskeller. |
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Solange die Brauereien nicht über industrielle Kühlanlagen verfügten (das war erst um 1900 durch die Linde-Technologie der Fall), waren die Eiskeller eine Grundvoraussetzung leistungsfähiger Bierproduktion. Die um 1864 in Bergedorf gegründete Actien-Brauerei (ab 1874 Vereinsbrauerei der Hamburg-Altonaer Gastwirte) wählte deshalb einen außerordentlich günstigen Standort – direkt an der Bille. Das zum Brauen besonders geeignete Wasser dieses kleinen Flusses einerseits und die geografischen Gegebenheiten (in unmittelbarer Nähe zum Brauhaus drei von der Bille gespeiste große Teiche anlegen zu können) ermutigten die Aktionäre zu einem beachtlichen Bauvorhaben. Denn bevor mit der Errichtung des eigentlichen Brauereikomplexes über Tage begonnen wurde, entstand ein in den Dimensionen gewaltiger Eiskeller. Er bildet mit seiner Nutzfläche von rund 3.000 Quadratmetern einen großen Teil des Fundamentes der Gesamtanlage über Tage. Die in einigen Segmenten bis zu 1,50 Meter starken Gewölbe haben eine überzeugende Statik. Noch heute ist ein erheblicher Teil des Kellers mit Wohnhäusern überbaut.
Foto unten: Ziegeltransport mit bespannter Karre – vermutlich im Rheinland
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